3. September 2008
Kundenzugang auf Projektebene
Transparenz schafft Akzeptanz: Gerade bei länger laufenden Projekten kann es manchmal Wunder wirken, den Kunden über erledigte Arbeitsschritte und bereits angefallene Stunden auf dem Laufenden zu halten.
Mit mite wird dies nun zum Kinderspiel: Über einen speziellen Link kann ab sofort der Detailreport einzelner Projekte freigegeben werden. Einfach unter dem Menüpunkt »Reports => Projekte« das entsprechende Projekt auswählen und dort dann rechterhand den Zugang aktivieren:

Lässt du dem Kunden – oder Dritten – den dann angezeigten Link zukommen, kann sich dieser selbst ein Bild des aktuellen Projektstatus’ verschaffen. Ohne eigenes Benutzerkonto in mite, ohne zusätzlichen Aufwand oder Kosten auf deiner Seite.
Die von dir und deinem Team erfassten Daten können über den Link lediglich gelesen, nicht jedoch bearbeitet werden. Ein freigegebener Detailreport sieht beispielsweise aus wie der sich hinter diesem Link verbergende. Ein RSS-Feed wird dort ebenfalls angeboten.
Der Link funktioniert wie ein Passwort: gib acht, wie du ihn weitergibst. Stellst du ihn auf ein öffentliches Wiki oder publizierst ihn anderweitig, kann jeder auf den Report zugreifen. Den Link kannst du natürlich jederzeit deaktivieren und den Zugang auf diesem Wege wieder sperren. Aktivierst du den Zugang erneut, wird ein neuer geheimer Link generiert.
Kommentare
Super!
Das Feature mit dem RSS/veröffentlichen habe ich heute Mittag noch vermisst, und jetzt ist es da. Wow. Telephatisches Development ist besser als agiles. Danke, danke, danke.
danke!
Guter Schritt.
Aber die vollkommene Transparenz für den Kunden ist doch ein zweifelhaftes Vergnügen sobald man sich in größeren Zusammenhängen bewegt. Darum wäre es klasse wenn man z.B. Klarnamen ggü. seinem Kunden in Leistungsqualitäten (z.B. Junior Design) verwandeln kann … so hätte der Kunde Überblick, aber nicht die Möglichkeit mögliche Unzufriedenheit mit einzelnen Mitarbeitern in Verbindung zu bringen. So wie es jetzt gelöst ist hätte ich vor allem bei größeren Projekten auf denen viele Kollegen mitarbeiten die Sorge das der Kunde die Leistung einzelner kritisiert und würde es daher gar nicht erst anbieten….
Gruß,
der Bedenkenträger ;-)
@all: Schön, dass das Update gut ankommt!
@Lucas: Sicherlich. Sicherlich ist auch die Freigabe der Bemerkungen in manchen Fällen nicht unbedingt angebracht. Wie auch die Freigabe der genauen Zeit, wie auch die Freigabe der nicht-verrechenbaren Zeiten.
Die Nutzung dieser Option erfordert grundsätzlich eine hohe Bereitschaft an Transparenz, die sicherlich nicht für jedes Team, in jedem Projekt und in der Zusammenarbeit mit jedem Kunden sinnvoll erscheint und gewagt werden sollte.
Ist einem dieses Vorgehen zu transparent… muss ja niemand den entsprechenden Report freigeben. Doch die komplette Palette an Einstellungen zu integrieren, halten wir in diesem Fall wirklich für zu komplex.
Gute Sache.
Gleich mal notiert.@Lucas & all: Noch einmal andersherum – wer würde gerne unbedingt die Benutzernamen im freigegebenen Report dargestellt sehen? Vielleicht könnten wir die komplette Spalte »Benutzer« (nur dort) ausblenden? Was meint ihr?
Da sag’ ich mal: Ich nicht! Das Ausblenden der Namen wäre eine feine Sache. Dann würde das Feature auch für uns interessant.
@julia:
Das wär doch schonmal gut.
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